Das Christentum entstand im 1. Jahrhundert n. Chr. als jüdische Reformbewegung um Jesus von Nazareth. Trotz früher Verfolgungen (z. B. unter Nero) breitete es sich durch Missionare wie Paulus aus. Die Konstantinische Wende (313 n. Chr.) legalisierte den Glauben, der 380 n. Chr. unter Theodosius I. zur Staatsreligion wurde. Im Mittelalter prägte das Christentum Europa durch Klöster und politische Macht, später entstanden durch Spaltungen (1054/1517) die großen Konfessionen. Heute ist es mit über 2 Mrd. Gläubigen die größte Weltreligion.
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Das mit der Historie des Christentums ist schon eine sehr interessante Geschichte. Als die Apostel in den Anfängen des 1. Jahrhundert anfingen, ihren Auftrag zu erfüllen, und gründeten die ersten Gemeinden, da war noch eine Art Aufbruchstimmung. Doch schon bald hat sich das Establishment (Römer und auch die jüdische Hohepriesterschaft) gegen die Christen gewandt und auch zeitweise sehr brutal verfolgt. Ich erinnere an den tyrannischen Cäsar Nero, der Christen hat anzünden lassen, als lebendige Fackeln, und die fürchterlichen Ereignisse im Colloseum, wo Christen durch wilde Tiere und auch Gladiatoren umgebracht wurden.
Und hier ist meine Frage: Wie konnte eine neue Bewegung, die erst beobachtet, dann verurteilt wurde und diesen entsetzlichen Verfolgungen ausgesetzt war, überleben? Was war die Motivation bei vielen (nicht allen!) Christen, da nicht aufzugeben und trotz der immensen tödlichen Bedrohung am Glauben festzuhalten?
Ich freue mich auf eine anregende Diskussion. Bin sehr gespannt!